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Virtueller Vizeweltmeister misst sich mit der Tenniselite
Die nationalen Titelkämpfe in Oberpullendorf werden aber nicht nur deshalb auch heuer ein Fest der Inklusion.
Auf diesen bevorstehenden Vergleichskampf kann man schon jetzt gespannt sein: Der amtierende Vizeweltmeister im Tennis-Esports, Arthur Gettinger, wagt den ultimativen Crossover und greift bei den win2day Open Tennis Staatsmeisterschaften (28. Juni bis 5. Juli 2026) in Oberpullendorf ab Sonntag auf dem realen Sandplatz in der Qualifikation an. Es ist ein beispielloser Clash der Welten, den sowohl die Gaming-Szene als auch die traditionelle Tenniswelt mit großem Interesse verfolgen wird.
Kann ein digitaler Champion seine überragende Reaktionsschnelligkeit und perfekten Taktiken tatsächlich in echte Siege verwandeln? Die etablierten österreichischen Profis müssen die Ehre des klassischen Sports gegen einen physisch noch unbeschriebenen Konkurrenten der aufstrebenden digitalen Generation verteidigen. Die Ausgangslage dürfte für Gettinger dennoch eine schwierige werden: Mit einem ITN-Spielstärkewert von 6,2 in seine erste Partie gehend, erwartet den 18-Jährigen in der ersten Runde sogleich die Nummer 14 der Setzliste und die Nummer 50 Österreichs, Jonas Kolonovics (ITN 2,2). Alle Matches werden ab dem ersten Qualifikationstag live auf ÖTV TV (www.oetv.tv) und auf KURIER.at (https://kurier.at/sport/tennis/oetv) übertragen.
Hier geht es zu einem Trailer:
Doppeltes Spektakel: VR-Titelkämpfe auf der österreichischen Erfolgsplattform
Neben diesem Showdown kehren am Finalwochenende (4./5. Juli 2026) auch die Virtual Reality Austrian Championships (VRAC) in das Sporthotel Kurz zurück. Ausgetragen wird das Event von LAOLA1 in einer gänzlich virtuellen Umgebung auf dem System von Tennis Esports. Diese revolutionäre Plattform wurde von einem österreichischen Start-up entwickelt und ist mit über 750.000 Spieler:innen weltweit derzeit die unangefochten populärste VR-Tennis-App. Reale Bewegungen wie Vor- und Rückhände werden dabei in Echtzeit und mit realistischer Ballphysik schweißtreibend in die virtuelle Arena übertragen.
Gelebte Inklusion als oberste Devise
Die nationalen Titelkämpfe im Mittelburgenland werden allerdings nicht nur durch das Virtual-Tennis-Gastspiel wieder mal ein Fest der Inklusion. Denn nebst den Tenniseinzel- und -doppelkonkurrenzen der Geher:innen werden ab dem 2. Juli auch die win2day Open Rollstuhltennis Staatsmeisterschaften ausgetragen – schon zum sechsten Mal parallel. Darüber hinaus finden am Qualifikationswochenende die Pickleball Austrian Open statt.
Das Zusammentreffen von Spitzensport und hochmodernem E-Sports ist das ultimative Beispiel für grenzenlose Inklusion. Diese Verschmelzung der verschiedenen sportlichen Communitys (Männer, Frauen, egal ob mit oder ohne Behinderung) ist es auch, die der ÖTV-Sponsor win2day als seine oberste Devise proklamiert. Das Event beweist überaus eindrucksvoll: Der Tennissport der Zukunft schließt niemanden aus.
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