Lea Haider-Maurer triumphiert beim ITF J60 in Bludenz
Ursprünglich standen für die Siegendorferin die Österreichischen Staatsmeisterschaften auf dem Programm. Aufgrund des Auswärtsspiels der Damen des ASKÖ TC Burgenland Energie Eisenstadt in der 2. Bundesliga gegen Bludenz wurde der Turnierplan jedoch kurzfristig angepasst – eine Entscheidung, die sich als goldrichtig erwies. Die Matchpraxis in der 2. Bundesliga nach der langen Anreise erwies sich als ideale Vorbereitung auf das ITF-Turnier.
Zwar musste sich Haider-Maurer im Bundesliga-Duell der starken Bludenzer Nummer 1, Marie Vogt (GER), einer Spielerin mit einem WTA-Ranking im Bereich der Top 600, klar geschlagen geben, doch auf der Juniorinnen-Tour fand sie rasch zu ihrem Spiel. Mit konstant starken Leistungen und ohne Satzverlust marschierte sie souverän bis ins Finale. Dort ließ sie ihrer Doppelpartnerin Tamina Kochta keine Chance und dominierte das Endspiel von Beginn an. Mit einer überzeugenden Vorstellung (6:2, 6:3) sicherte sich Lea verdient den Titel in Bludenz.
Auch im Doppel verlief das Turnier äußerst erfolgreich: Gemeinsam mit ihrer Finalgegnerin holte sich die BTV-Hoffnung ebenfalls den Turniersieg. Der Triumph macht sich auch in der Rangliste bemerkbar. Dank der wertvollen ITF-Punkte verbessert sich Haider-Maurer um rund 100 Plätze auf Position 370.
Mit viel Selbstvertrauen geht es bereits in dieser Woche weiter. Beim nächsten ITF J60-Turnier in Bad Waltersdorf möchte Lea den Schwung aus Bludenz mitnehmen und an ihre starken Leistungen anknüpfen. In der Steiermark zählt die Burgenländerin ebenfalls zum Favoritinnenkreis.
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