Erster ATP-Punkt für Alexander Gschiel
„Das schönste Weihnachtsgeschenk habe ich mir dieses Jahr mit meinem ersten ATP-Punkt selber gemacht“, funkte Alexander Gschiel aus dem türkischen Urlaubsdomizil. Dieser Erfolg gelang dem Spieler des UTC Bad Sauerbrunn gleich bei seinem ersten Antreten bei einem Future-Turnier überhaupt.
Aber der Reihe nach: Knapp vor Weihnachten wurde es Realität, dass Gschiel in den Qualifikation-Raster beim 15000er Future-Turnier in Antalya reinkommen würde. Kurzerhand ging es in die Türkei, wo das Turnier infolge von Dauerregen verspätet begann und wurde in den nachfolgenden Tagen immer wieder unterbrochen werden musste. „Ich habe es aber trotzdem geschafft, mich gut auf die widrigen Umstände einzustellen, gewann die ersten zwei Qualirunden gegen starke Gegner - darunter auch die Nummer 2 der Quali, der Tscheche Jiri Cizek (ATP 1646) - ziemlich souverän jeweils in zwei Sätzen“, so Athlet der Thiem Academy Burgenland. In der dritten Qualirunde gegen den Russen Daniil Stepanov (Nummer 895 ITF) gelang mit dem nötigen Glück ein 10:8-Erfolg im Match-Tiebreak. Damit war das Ticket für das Hauptfeld gebucht.
Dort ging es in der 1. Runde gegen den Ukrainer Illja Beloborotko (ATP 1565), den der Burgenländer nach einem harten Fight und einer Aufholjagd im zweiten Satz (Anm.: 2:5-Rückstand) bezwingen konnte. In der 2. Runde gegen den Rumänen Dragos Nikolae Cazacu (ATP 851) konnte Gschiel vor allem körperlich nicht mehr ganz mithalten und verlor das Match 3:6, 4:6. „Mit meinem ATP-Punkt habe ich mir nun die Eintrittskarte zu sämtlichen Future-Turnieren gesichert“, freut sich Alex Gschiel schon auf das Jahr 2026.
Mit Alexander Wagner (ASKÖ TC Burgenland Energie Eisenstadt) war ein zweiter Burgenländer im Hauptfeld vertreten. Der Eisenstädter startete gegen den Rumänen Stefan Ilie Bogdan Petre stark (6:1), musste den umkämpften zweiten Satz allerdings mit 4:6 und das folgende Match-Tiebreak mit 6:10 abgeben.
Detailergebnisse: