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Zweimal Semifinale in Antalya

David Pichler bestätigte beim Future-Turnier in Antalya seine derzeitige Topform. Sowohl im Einzel als auch im Doppel zog der Nordburgenländer ins Semifinale ein.

Zum Start in das Turnier warteten für den an Nummer vier gereihten BTV-Spieler zwei Qualifikanten. Die beiden Siege gegen den Chinesen Yuanfeng Li und den Brasilianer Eric Caleguer werden auf dem Ergebnisblatt als mit jeweils 6:2 und 6:4 als relativ einfach ausgewiesen, doch musste der Burgenländer in beiden Begegnungen „anstrengende Ballwechsel“ (O-Ton Pichler) über sich ergehen lassen.

So richtig schwer wurde es allerdings im Viertelfinale gegen den routinierten Ukrainer Vadim Alekseenko. Pichler setzte sich in einem extrem intensiven und spannenden ersten Satz mit 7:5 durch. „Bei 5:5 musste ich drei Breakbälle abwehren und bei 6:5 habe ich ihn nach 0:40 gebreakt“, schildert der Osliper die entscheidende Phase. Im zweiten Durchgang ging der Kampf bis zum 2:2 weiter, dann brach der 33-Jährige Alekseenko etwas ein, was Pichler zu einem glatten 6:2 nutzte.

Im Semifinale kam es dann zum Duell mit dem topgesetzten Kasachen Dmitry Popko, der ebenso wie Pichler ein 96er-Jahrgang ist. „Wir haben in der Jugend aber nie gegeneinander gespielt, weil er kaum ITF-Turnier bestritten hat“, erzählt Pichler. Die Nummer 251 der Tenniswelt begann bärenstark und führte nach 14 Minuten bereits mit 4:0, nach 29 war der Satz mit 6:2 durch. Der zweite Durchgang ging mit demselben Resultat an Popko. „Mir fehlte an diesem Tag die Spritzigkeit“, wusste Pichler.

Im Doppel war ging es mit Partner Kirill Dmitriev (RUS) ebenfalls bis ins Semifinale. Dort unterlagen die beiden den späteren Siegern Victor Baluda/Alexander Pavlioutchenko (RUS) mit 3:6 und 2:6. Übrigens den Einzeltitel holte sich ebenfalls ein Pichler-Bezwinger: Dmitry Popko.Detailergebnisse:http://www.itftennis.com/procircuit/tournaments/men's-tournament/info.aspx?tournamentid=1100038449

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