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6.12.2016
Zweimal gegen den Turniersieger verloren

Die Reise nach Israel hat sich für Burgenlands Nummer eins, David Pichler, bisher gelohnt. Beim ersten Antreten in Tel Aviv erreichte er in Einzel das Viertelfinale und im Doppel das Semifinale.

Insgesamt war es eine turbulente Turnierwoche für den Nordburgenländer, was allerdings nichts mit der politischen Situation in diesem Land zu tun hatte, sondern dem Wetter geschuldet war. Viele Regenunterbrechungen erzwangen lange Wartezeiten und raubten in der Folge einige Stunden Schlaf. So musste auch das Zweitrundenspiel gegen Alon Elia (ISR) zwei unterbrochen werden, ehe Pichler seinem Konkurrenten im Entscheidungssatz mit 6:1 keine Chance ließ. Im Viertelfinale verlangte Pichler dem späteren Turniersieger Yannick Mertens alles ab. Trotz 4:1-Führung für das BTV-Ass holte der Belgier Satz Nummer eins, Pichler schlug mit 6:3 zurück und führte auch im dritten Durchgang bereits mit 2:0. „Danach ist es blöd gelaufen. Ich habe einige Möglichkeiten vergeben. Aber ich bin happy wie ich gespielt habe“, gab Pichler zu Protokoll.

Im Doppel scheiterte der Burgenländer mit dem Deutschen Jonas Luetjen ebenfalls an den späteren Turniersieger. Nach zwei ungefährdeten Siegen unterlag das deutsch-österreichische Duo John Lamble/Sem Verbeek mit 3:6 und 3:6. „Wir waren an diesem Tag nicht spritzig genug“, meinte Pichler, der auch in dieser Woche in Tel Aviv antritt.

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