Turniere

Zwei Doppeltitel in Wels

David Pichler und Eva Nyikos durften sich in Wels über die Doppeltitel bei den österreichischen U18-Meisterschaften freuen. Auch im Einzel präsentierten sich die burgenländischen Vertreter stark.

Nachdem die Neusiedlerin Eva Nyikos mit ihrer Partnerin Christina Wolfgruber vor drei Wochen in Mödling den U16-Titel errang, präsentierte sich das topgesetzte Duo auch bei den U18-Meisterschaften stark. Nach einem Freilos in der Auftaktrunde fegten Nyikos/Wolfgruber über das Tiroler Duo Nina und Franziska Hotter mit 6:0 und 6:0 hinweg. Gegen Jana Weiß und Ema Vasic tat man sich in Durchgang eins schwerer. Das 7:6 ebnete aber den Weg zum Erfolg, im zweiten Durchgang (6:2) hatten die Gegnerinnen keine Chance mehr. Somit stand man im Endspiel – wie schon im U16-Finale – der Paarung Fabienne Kopein (TTV)/Anna-Lena Neuwirth (KTV) gegenüber. Ein Match-Tiebreak wie in Mödling blieb diesmal erspart, aber der 6:4 und 7:6-Erfolg war ebenso schwer erkämpft.

Für ein weiteres burgenländisches Highlight sorgte David Pichler. An der Seite von Max Voglgruber spielte sich der Osliper souverän ins Endspiel. Auch dort sah es zunächst nach einem klaren Erfolg aus, holten sich Pichler/Voglgruber den ersten Satz schnell mit 6:2. Das vorarlberger Duo Robin Peham und Gabriel Pfanner wollte aber noch nicht gratulieren und schlug mit 6:3 im zweiten Satz zurück. Das topgesetzte Duo ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und gewann das Match-Tiebreak glatt mit 10:4.

Pichler_U18_2014 

Auch im Einzel bekam es David Pichler nach zwei glatten Erfolgen im Viertelfinale mit Robin Peham zu tun. Der Vorarlberger entpuppte sich als unangenehmer Gegner und verlangte Pichler beim 6:2, 5:7 und 6:4 alles ab. Im Semifinale war dann allerdings Endstation. Der Tiroler Alexander Erler nutzte seine bessere Tagesverfassung zu einem klaren Sieg. „Bis zum Semifinale lief es sehr gut, dann habe ich leider keinen guten Tag erwischt“, analysiert David Pichler den Turnierverlauf.

Etwas Pech mit der Auslosung hatten die beiden Nyikos-Schwestern im Einzelbewerb. Beide mussten im oberen Raster gegen die spätere Siegerin – Eva Doppelpartnerin Christina Wolfgruber – antreten und unterlagen. Helena im Achtelfinale nach starker Leistung knapp mit 4:6 und 3:6. Eva hatte beim 0:6 im ersten Satz dem Spiel der Oberösterreicherin nicht entgegenzusetzen, stellte sich im Zweiten besser darauf ein, kassierte aber in der entscheidenden Phase ein Break und verlor auch diesen mit 5:7. „Christina hat sehr stark gespielt. Im zweiten konnte ich dann auch Games machen“, erzählt Eva Nyikos. Mit ihrer Einzelleistung war sie insgesamt zufrieden: „In Runde eins hab ich sehr stark gespielt und klar gewonnen. In der zweiten Runde war es sehr schwer, weil die Gegnerin viel zurückgebracht hat.“

Auch die Pöttschingerin Laura Fröch meisterte gegen die um zwei Jahre ältere Sophie Mayr-Stockinger (OÖTV) die erste Runde, ehe gegen Nina Hotter (TTV) das Aus kam.

Detailergebnisse...

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