Turniere

Virus verhindert den siebenten Saisonsieg

Seit Juli wartet Burgenlands Nummer eins David Pichler auf seinen siebenten Doppel-Erfolg auf der Future-Ebene. In Solin (Kroatien) erschwerte ein Virus, der die Nacht vor dem Endspiel zum Tag machte, die Aufgabe enorm.

Nachdem sich David Pichler zuletzt auf Challenger-Ebene bewegte, ging er in der Vorwoche bei einem Future-Event in Kroatien im Einzel und Doppel an den Start. Leider war auch eine Verkühlung mit ihm Gepäck. „Seit der Heimreise aus Rumänien bin ich total verschnupft und richtig müde“, gab Pichler vor Turnierbeginn zu Protokoll. In Runde eins profitierte der Nordburgenländer dann allerdings von der Aufgabe seines Gegners Franjo Raspudic (CRO), der beim Stand von 6:3, 4:6 und 3:2 von argen Krämpfen geplagt wurde. Nach einer glatten Angelegenheit in Runde zwei – 6:2 und 6:0 gegen Tilen Zitnik (SLO) – ging es dann im Viertelfinale wieder heiß her. Pichler konterte den Verlust des ersten Satzes mit einem Break zum Satzgewinn im zweiten Durchgang. Der Entscheidungssatz verlief bis zum 2:2 sehr ausgeglichen, danach gingen die langen Rallys zumeist an Gegner Mike Urbanija (SLO), der sich mit fast fehlerlosem Spiel in der Schlussphase den Semifinalplatz sicherte.

Im Doppel profitierte das Duo Pichler/Kekercheni nach zwei klaren Siegen im Semifinale von der Aufgabe ihrer Kontrahenten. Dafür gab es einen neuen Gegner. Der Osliper fing sich zusätzlich zu seiner Verkühlung noch einen Magen-Darm-Virus ein, der ihm in der Nacht vor dem Finalspiel den Schlaf raubte. Trotzdem stand er am nächsten Tag auf dem Court. „Im ersten Durchgang ist körperlich noch nichts gegangen“, erklärt Pichler das 2:6. Im zweiten wurden dann zu viele Chancen – insgesamt fünf Satzbälle – ausgelassen, was Pascal Brunner/Lucas Miedler zum Turniersieg nutzten.

Detailergebnisse:
www.itftennis.com/procircuit/tournaments

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