Kids & Jugend

Vier Medaillen für den BTV

250 Spielerinnen und Spieler, 7 Tage Sonnenschein und 18 Topplätze und tolle Preise für die Sieger. Die Österreichischen Jugendmeisterschaften in Klagenfurt waren ein voller Erfolg. Nicht nur für den ÖTV, sondern auch für den Burgenländischen Tennisverband. Denn durch Matthias Ujvary (U12-Einzel), Michael Frank (U14-Einzel und -Doppel) und Tobias Pürrer (U16-Einzel) konnten insgesamt vier Medaillen eingefahren werden.

Bis ins Finale schaffte es Matthias Ujvary im U12-Bewerb. Der Südburgenländer traf dort auf seinen Doppelpartner Paul Werren. Nach einer sehr guten Leistung in Satz Nummer eins durfte sich Ujvary über ein 7:5 freuen, doch dann Riss der Faden. Der Burgenländer schaffte keinen Spielgewinn mehr und musste sich mit Rang zwei zufrieden geben. „Matthias nach dem ersten Durchgang etwas nachgelassen und Paul sich gesteigert“, erklärt BTV-Generalsekretär Markus Pingitzer, der die rot-goldenen Talente in Kärnten betreute.

Eine knappe Entscheidung kostete Michael Frank im U14-Semifinale den ersten Satz. Beim Stand von 4:5 hatte der Eisenstädter einen Breakball, welchen er mit einem Winner vermeintlich auch verwertete. Doch der Stuhlschiedsrichter hatte den Ball out gesehen, woraufhin sich der spätere Turniersieger Lukas Neumayer den Satz holte und im zweiten Durchgang ungefährdet blieb. „Schade um den Punkt im ersten Satz. Bei 5:5 wäre wieder alles offen gewesen“, so Markus Pingitzer. Im Doppel erreichte Frank mit dem Oberösterreicher Tobias Wirlend das Finale, in dem er hauchdünn mit 6:7 und 5:7 unterlag.

Den Traum vom U16-Turniersieg musste auch Tobias Pürrer in der Runde der letzten vier begraben. Der Kaisersdorfer spielte gegen Simon Traxler phasenweise sehr druckvoll und überlegen. Unnötige Fehler kosteten aber schlussendlich das Spiel. „Das Semifinale war ein Auf und Ab, wie eigentlich das gesamte Turnier von Tobi“, analysierte Pingitzer die Niederlage.

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Mit dem Abschneiden der burgenländischen Talente ist der Generalsekretär im Großen und Ganzen zufrieden. Sein Resümee fällt allerdings gespalten aus: „Die Ausbeute ist nicht schlecht, aber auch nicht top. Unsere Medaillenkandidaten haben den Plan erfüllt. Alle drei hätten bei vollem Ausschöpfen ihrer Leistungsfähigkeit allerdings auch ihre Turniere gewinnen können.“ Festzuhalten muss auch werden, dass mit Anna Pürrer (Knieverletzung) und Eva Nyikos (international im Einsatz) noch zwei burgenländische Titelkandidaten nicht in Klagenfurt waren. Für Pingitzer sind die Leistungen der BTV-Talente jedenfalls die Bestätigung dafür, dass das man sich punkto Jugendförderung auf dem richtigen Weg befindet. Der Generalsekretär möchte sich auf diesem Wege auch bei dem Engagement der Eltern und Kinder bedanken, ohne welche diese rot-goldenen Erfolge nicht möglich wären: „Vieles wird von den Eltern und Kindern individuell gestemmt. Wir als Verband geben unser Bestes, können jedoch nur in gewissen Bereichen unterstützend einwirken.“

Video 1 von den ÖMS in Klagenfurt

Video 2 von den ÖMS in Klagenfurt

Detailergebnisse,,,

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