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Kids & Jugend

14. April 2020
Unsere Talente im Heimtraining – Teil 7

Julian Reisner (UTC Sieggraben), Yara Prokopetz, Saskia Feucht (beide TC Sport-Hotel-Kurz) und Antonella Pejic (TC Parndorf) stellen im siebenten Teil unserer Serie ihren neuen Tagesablauf vor.

Die Zwangspause dient manchmal auch dafür neue Leidenschaften zu entdecken. So auch bei Julian Reisner (9 Jahre), der im Zuge des Ausdauertrainings das Laufen für sich entdeckt hat. „Er geht jetzt jeden Tag laufen, das war vorher nicht so“, erzählt Mama Bettina. Auch sonst wurde das Zuhause in Sieggraben in ein kleines Trainingszentrum umfunktioniert. Schließlich gilt es, nachdem die Schulaufgaben am Vormittag erledigt wurden, auf Koordination und Fitness zu achten. Ein Sparring mit dem Papa im Garten darf da natürlich auch nicht fehlen. „Das alles kann das Training auf dem Tennisplatz aber nicht so richtig ersetzen“, vermisst Julian seine Trainingseinheiten und Matches allerdings schon sehr.

„Wir machen einfach alles, was Spaß macht, wie Radfahren, Rollerfahren, Inline-Skaten oder Trampolinspringen“, erzählt Yara Prokopetz (9 Jahre). Das alles macht die Oberpullendorferin am liebsten mit ihrer kleinen Schwester Mila. Der große Garten ermöglicht auch Tennisspiele mit dem Papa und/oder der Schwester sowie alleinige Einheiten gegen eine Mauer. Damit für die Freizeitaktivitäten genügend Zeit bleibt, werden die Schulaufgaben freilich konsequent am Vormittag erledigt.

Keine Schule und kein Tennistraining bedeuten für Saskia Feucht (8 Jahre) auch den Verzicht Freunde zu treffen. „Das ist schon sehr ungewöhnlich“, meint die Kids-Kaderspielerin des Bezirks Oberpullendorf. Daher kommt derzeit ihrem älteren Bruder Niklas eine hohe Bedeutung zu. Gemeinsam werden alte bzw. neu Vorlieben entdeckt. Da wird der Garten schnell mal zu einer Rennbahn für ferngesteuerte Autos, werden große Lego-Sets zusammengebaut oder einfach eine Radtour unternommen. Das Tennistraining kommt aktuell leider ein bisschen zu kurz. „Da unser Rasen keinerlei Ähnlichkeit mit den Courts in Wimbledon haben, sind die Möglichkeiten für ein Training sehr beschränkt und wird dadurch schnell langweilig“, schmunzelt Vater Thomas.

So wie schon vor der Corona-Krise bestimmt das Lernen für die Schule die Vormittage von Antonella Pejic (9 Jahre), nur eben von zuhause aus. Der Nachmittag steht dann im Zeichen davon, sich für die Zeit nach den Ausgangsbeschränkungen fit für die Rückkehr auf den Tennisplatz zu halten. Dafür absolviert die Parndorferin konsequent Konditions-, Koordinations- und Schlagübungen.

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