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Kids & Jugend

Titel Nummer sieben ist eingefahren

David Pichler holte beim $ 10.000-Turnier in Brno das nach, was ihm in der Vorwoche in Ústí nad Orlicí an der Seite des Ukrainers Filipp Kekercheni noch verwehrt blieb. Nämlich seinen siebenten Doppel-Titel auf ITF-Ebene.

Mit Kekerchenis Landsmann Danylo Kalenichenko startete der BTV-Spieler als eines der favorisierten Doppel in das Turnier. Immerhin hatten Kalenichenko/Pichler bei zwei gemeinsamen Antreten einen Turniersieg und ein Endspiel vorzuweisen. Diese Erfolgsstory wurde in Tschechien weitergeschrieben. Ging in der Vorwoche in der Slowakei noch das Match-Tiebreak im Finale verloren, wendete sich in Tschechien das Blatt. Pichler und sein Partner holten sowohl das Semifinale, als auch das Endspiel in der Kurzentscheidung und durften sich über ihren zweiten gemeinsamen Titel freuen. Pichler kommt damit den Top 300 in der Doppelweltrangliste „gefährlich nahe“, doch in Zukunft zählen nur noch Topresultate. „Ich habe nun 18 Ergebnisse in der Wertung. Es werden nur 18 gewertet. Ich muss, um mich weiter zu verbessern mindestens das Finale bei 10.000-Turnieren erreichen oder höhere Turniere spielen“, erklärt David Pichler.

Auch im Einzel läuft es derzeit ganz gut. Zum zweiten Mal in Folge erreichte der Osliper das Viertelfinale. In Runde eins verhalf eine funktionierende Serve-and-Volley-Taktik Pichler zu einem Dreisatz-Erfolg über den Deutschen Leon Schutt. Viel klarer scheint auf den ersten Blick das 6:3 und 6:1 in Runde zwei gegen den slowakischen Qualifikanten Marek Semjan, doch dem war nicht so. „Ich habe die wichtigen Punkte gemacht und auch einige Breakbälle abgewehrt“, erklärt das BTV-Ass. Völlig konträr verlief dann allerdings sein Viertelfinalspiel. Einerseits gingen die wichtigen Punkte zumeist an den Tschechen Pavel Nejedly und andererseits beging Pichler zu viele Eigenfehler („Ich wollte zu schnell auf den Punkt gehen, was keine gute Idee war“).

Nun übersiedelt David Pichler nach Österreich, wo in der kommenden Woche ein $ 10.000-Turnier in Bad Waltersdorf ansteht. Von dort geht es weiter nach Wels.

Detailergebnisse:

http://www.itftennis.com/procircuit/tournaments/men's-tournament/info.aspx?tournamentid=1100037627

 

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