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Turniere

Starke Turnierwoche auf internationaler Ebene

Gleich drei burgenländische Tennistalente schafften es in der Vorwoche in den Hauptbewerb auf internationaler Ebene. Karoline Kurz in Antalya (Türkei) und David Pichler in Sharm El Sheik (Ägypten) bei Future-Turnieren, Eva Nyikos in Zapopan (Mexiko) bei einem ITF-Event.

Antalya:
Nach dem Ausrufezeichen im Qualifikationsfinale gegen die türkische Fed-Cup-Spielerin Basak Eraydin holte sich Karoline Kurz mit einem glatten 6:1 und 6:0-Erfolg über eine weitere Türkin, Ege Tomay, einen Punkt für die WTA-Rangliste. „Ich habe sehr aggressiv und fehlerfrei begonnen. Nach einigen Games ist die Gegnerin weggebrochen“, fasst Karoline Kurz ihr Erstrundenspiel zusammen. In Runde zwei wartete die Georgierin Ekaterine Gorgodze. Ein harten Brocken: den die Nummer eins des Turnier rangiert in der WTA-Rangliste immerhin auf Position 321. Kurz konnte ihre Gegnerin auch fordern, doch Gorgodze war einfach abgebrühter. „Ich hatte in jedem ihrer Aufschlagspiele zumindest einen Breakball. Ein Break ist mir allerdings nur einmal gelungen. Sie hingegen hat fast alle ihre Chancen genutzt“, so Kurz. Die Statistik bestätigt die Oberpullendorferin. Während Kurz von 14 Breakbällen nur einen nutzte, verwandelte die Georgierin fünf von sechs in Spielgewinne.

Detailergebnisse:

Sharm El Sheik:
Rückblick: Drei Siege in der Qualifikation brachten David Pichler in den Hauptbewerb. Wobei nach es nach zwei klaren Siegen im Quali-Finale gegen den Franzosen Thomas Grinberg richtig eng zuging. Pichler, der den ersten Durchgang klar mit 6:2 gewann: „Thomas hat sich ab dem zweiten Satz um zwei Klassen gesteigert.“ Also musste nach dem 3:6 ein Entscheidungssatz her. In diesem hielten beide Spieler ihr Service bis zum 4:4. Dann musste der Osliper vier Breakbälle abwehren, ehe er den Franzosen zum 6:4 breakte.

Auch im Hauptbewerb sollte der Erfolgslauf noch anhalten. Mit dem Schweizer Jannis Liniger wartete ebenfalls ein Qualifikant auf Pichler. Dieser präsentierte sich als starker Aufschläger. Der Burgenländer musste einige Breakbälle abwehren, gewann den ersten Satz aber trotzdem knapp mit 7:5. Der zweite verlief mit 6:1 sehr glatt. Ein Break pro Satz und eine starke Aufschlagleistung reichten David Pichler um gegen den Finnen Henrik Sillanpaa mit 6:4 und 6:4 auch die Achtelfinalhürde zu nehmen. „Ich hab die Big Points gemacht“, freute sich Pichler. Mit zwei ATP-Punkten im Gepäck ging es dann gegen den Serben Nikola Milojevic, eine ehemalige Nummer eins der ITF-Rangliste. Zwar konnte Pichler seinen Gegner in jedem Durchgang einmal breaken, musste seinen Aufschlag in jedem Satz auch zweimal abgeben. Somit war ein starkes Turnier in der Runde der letzten Acht mit 4:6 und 3:6 beendet.

Detailergebnisse:

Zapopan
Eine deutliche Verbesserung im ITF-Ranking konnte sich die Neusiedlerin Eva Nyikos in Mexiko erspielen. Als Nummer eins im Qualifikationsraster gesetzt wurde Nyikos ihrer Rolle mehr als gerecht und zog nach einem Freilos mit zwei klaren Siegen in den Hauptbewerb ein.
In diesem sollte der Erfolgslauf ungebremst weitergehen. Die mexikanische Wildcard-Spielerin  Claudia Cecilia Rosas Garcia hatte ebenso wie die Amerikanerin Julia Fisch und die Kanadierin Anne-Sophie Courteau keine Chance gegen das druckvolle Spiel der Nordburgenländerin. Erst die Nummer 13 des Turnier, Tiffany Lagarde (CAN), fand das richtige Rezept gegen Nyikos. In einem langen Kampf musste sich die Burgenländerin schlussendlich mit 3:6, 6:3 und 4:6 geschlagen geben. „Generell war es aber ein gutes Turnier für mich. Es war am Ende schon sehr anstrengend. Immerhin hab ich sechs Partien hintereinander gespielt“, meinte eine müde aber glückliche Eva Nyikos nach dem Viertelfinal-Aus.



Detailergebnis:

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