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Turniere

Starke Leistungen in Bad Waltersdorf

Karoline Kurz (TC Sport-Hotel-Kurz) und David Pichler (TC Haydnbräu Sankt Margarethen) gingen jeweils mit einer Wildcard ausgestattet ins ITF-Turnier in Bad Waltersdorf und rechtfertigten das Vertrauen der Veranstalter. Kurz mit einem Auftaktsieg und Pichler mit einer starken Leistung, die leider unbelohnt blieb.

Kurz setzte sich dabei im Burgenländerduell gegen Nikola Hofmanova in drei Sätzen durch. „Es war eine sehr enge Geschichte“, erzählte Kurz nach dem Spiel. Im ersten Satz konnte Hofmanova beim Stand von 5:4 für Kurz zwei Satzbälle abwehren und sich ins Tiebreak retten, welches sie mit 2:7 verlor. Den zweiten Durchgang holte sich die Hornsteinerin dann mit 6:3. Auch der Entscheidungssatz verlief spannend. Kurz zog auf 2:0 davon, Hofmanova glich aus, aber drei Games in Folge ebneten den Weg für die Oberpullendorferin Kurz zum Sieg (6:3). Von einer Wachablöse im Burgenländischen Damentennis wollte Karoline Kurz im Anschluss jedoch nichts wissen: „Niki hat drei Future-Turniere gewonnen, stand im österreichischen Fed-Cup-Team und ist Hallenstaatsmeisterin. Diese Erfolge muss ich erst einmal erreichen.“ Dass das Potenzial vorhanden ist, zeigte das BTV-Ass auch in Runde zwei. Kurz lieferte der Slowakin Natalie Vajdova – immerhin die Nummer 640 – der WTA-Rangliste zwei Sätze lang einen harten Kampf. Nach dem klaren 6:1 im ersten Satz durfte man im Lager der Oberpullendorferin schon mit einer kleinen Sensation spekulieren, wirkte die Kroatin doch schon entnervt. Doch ein Wetterumschwung („plötzlich kam ein Sturm auf. Damit kam ich überhaupt nicht zurecht“) und drei leichtfertig verspielte Games führten zu einem deutlichen 0:6 im dritten Durchgang.

Im Herren-Bewerb scheiterte David Pichler ebenfalls an einem Slowaken. Michal Pazicky hatte nach drei umkämpften Sätzen das bessere Ende für sich. Aber der Reihe nach: der Burgenländer breakte den Slowaken in der Anfangsphase des Spiels zum 3:2 und servierte danach den Satz souverän zum 6:4 aus. Im zweiten lief es umgekehrt. Pazicky holte sich das Aufschlagspiel von Pichler zum 3:1 und ließ in der Folge bei eigenem Service nichts mehr anbrennen. Dramatisch wurde es im Entscheidungssatz. Abermals gelang dem Slowaken das erste Break im Satz, Pichler holte sich das Break postwendend zurück und hatte beim 5:4 sogar zwei Matchbälle. Pazicky riskierte Alles, wehrte beide Matchbälle mit einem Ass ab (eines davon sogar mit dem zweiten Aufschlag) und breakte den Osliper in der Folge erneut. Plötzlich sah sich der Burgenländer einem Matchball gegenüber, den er ebenso abwehrte und sich ins Tiebreak rettete. Auch dort ging es hin und her. Pichler lag 0:3 zurück, führte dann mit 5:4, doch Pazicky gewann mit 7:5. „Er hat stark serviert, insgesamt 16 Asse geschlagen. Ich kann mir nicht viel vorwerfen, wenn er die Matchbälle so abwehrt. Das Glück war sich nicht auf meiner Seite“, meinte ein doch enttäuschter David Pichler im Anschluss an die Partie.

Detailergebnisse Damen:

Detailergebnisse Herren:

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