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COVID-19

Schnellstmögliche Öffnung der Hallen

Wie von Sportminister Werner Kogler angekündigt, muss der Tennissport in der ersten Öffnungswelle dabei sein, fordert ÖTV-Präsident Magnus Brunner.

©GEPA-Pictures

Liebe Mitglieder der österreichischen Tennisfamilie!

Die aktuelle Sperre der Tennishallen trifft jede und jeden von uns schwer. Als Spielerinnen und Spieler vermissen wir unseren Tennissport, dem wir mit so viel Herz verbunden sind.

Besonders hart trifft die Sperre der Anlagen natürlich auch die Eigentümer und Betreiber. Genauso wie Gastronomen, Hoteliers oder Friseure mussten sie seit Wochen zusperren und müssen jetzt, ausgelöst durch die Gefahren der Mutation des Virus, noch weiter zuwarten.

Nach unseren zahlreichen Gesprächen der letzten Wochen hat Sportminister Werner Kogler letzte Woche in der Sendung "Sport und Talk im Hangar 7" erfreulicherweise klargestellt, dass der Tennissport in der ersten Öffnungswelle dabei sein wird, weil auch aus seiner Sicht epidemiologisch im typischen Tennisspiel keine erhöhte Infektionsgefährdung zu erkennen ist.

Was allerdings für keinen von uns bis vor kurzem vorhersehbar war, ist die aktuelle Entwicklung der Pandemie durch die Mutation des Virus mit einer offenbar deutlich höheren Ansteckungsgefahr. Ganz Europa hält derzeit inne, analysiert die vorliegenden Erkenntnisse und versucht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. In vielen Ländern um uns herum werden die Maßnahmen deutlich verschärft und wird ein Lockdown ausgeweitet. In Deutschland sind in 10 von 16 Bundesländern die Intensivkapazitäten zu mehr als 85% ausgeschöpft. In Großbritannien gab es zuletzt die höchsten Todeszahlen der gesamten Pandemiedauer. Die Verbreitungsgeschwindigkeit und die steigenden Opferzahlen in Großbritannien, aber auch in unserem Nachbarland Slowakei, lassen nichts Gutes erwarten.

Umso wichtiger ist daher, dass die Impfungen rasch bei der Bevölkerung ankommen und natürlich von dieser auch breit angenommen werden.

In einer breiten Allianz von Experten der Wissenschaft, den Landeshauptleuten und der Bundesregierung wurde daher am vergangenen Wochenende entschieden, den Lockdown noch nicht aufzuheben. Bis 8.2. kommt es in keinem Bereich zu Öffnungen. Die Entwicklungen bis dahin werden zeigen, wann es neben dem beruflichen und schulischen Alltag auch wieder zur Öffnung von Indoor-Sportstätten kommen kann. Wie von Sportminister Kogler angekündigt, muss Tennis dann bei den ersten wieder möglichen Veranstaltungen dabei sein. 

Fixkostenzuschuss und Ausfallsbonus
Für die von der Schließung betroffenen gewerblichen Anlagenbetreiber gibt es neben der Umsatzersatzregelung für November und Dezember jetzt auch noch ein Modell zur Ergänzung des Fixkostenzuschuss 800.000. Ergänzt wird der Fixkostenzuschuss 800.000 für den Zeitraum des Lockdowns durch einen Ausfallsbonus, der ab 40% Umsatzausfall zum Vergleichsmonat 2019 bis zu 30% des ausgefallenen Umsatzes ersetzt, maximal 60.000 € pro Monat.

Verlustersatz
Für Unternehmen, die einen Umsatzrückgang von mindestens 30% von einem Monat bis zu zehn Monaten (Sept. 20-Jun 21) erleiden, gibt es als Alternative zum Fixkostenzuschuss 800.000 über den Verlustersatz einen Ausgleich der erlittenen Verluste von bis zu 90%.

NPO-Fonds
Für unsere gemeinnützig organisierten Vereine konnten wir erreichen, dass der NPO-Fonds als Hilfsinstrument für das vierte Quartal 2020 verlängert und nochmals attraktiver ausgestaltet wurde.

Nähere Informationen finden Sie HIER

Dank der guten Kooperation und laufenden Abstimmung unseres Teams rund um Marion Maruska mit dem Sport- und Gesundheitsministerium dürfen unsere Spitzenspielerinnen und –spieler sowie unsere Nachwuchsleistungskader auch in dieser Lockdownphase weiter regulär trainieren. Vielen Dank dafür!

Zufrieden werden wir jedoch erst sein, wenn alle Tennisspielerinnen und -spieler wieder ihrem Herzenssport nachgehen können. Daran arbeiten wir intensiv weiter!

Magnus Brunner und das ÖTV-Präsidium

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