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Portrait Philipp Steinprecher

„Unter die Top 10 der österreichischen Tenniswelt zu kommen“, antwortet Philipp Steinprecher auf die Frage, was er bei seinem liebsten Hobby, dem Tennisspielen, denn erreichen wolle. Der Weg dorthin ist natürlich ein weiter und steiniger, doch der 10-jährige Eisenstädter ist bereit einiges dafür zu in Kauf zu nehmen. (Foto: rechts im Bid)

Name: Philipp Steinprecher
Spitzname: Fips
Geburtsdatum: 15.01.2003
Wohnort: Eisenstadt
Geschwister: Daniel, 5 Jahre

Im BTV-Kader seit: Sommer 2012 (Hoffnungskader)
Schlaghand: rechts
Verein: TC Haydnbräu Sankt Margarethen
Trainer: Viktor Bogatirev, Hans Polstermüller
Bester Schlag: Vorhand

So werden mit den Trainern Viktor Bogatirev und Hans Polstermüller zwei bis dreimal pro Woche die Hallen in Ritzing, Breitenbrunn und Oslip unsicher gemacht. In den Sommermonaten wird an der Technik, Taktik, Kondition und Koordination auf der Anlage des TC Haydnbräu Sankt Margarethen gefeilt. Und das nicht ohne Erfolg.

Denn vor allem das Jahr 2013 lief bisher nach den Vorstellungen des talentierten Rechtshänders. Bei den Ranglistenturnieren in Götzis (Vorarlberg) und Imst (Tirol) spielte sich Fips, wie Philipp von seinen Freunden gerufen wird, jeweils ins Endspiel. Der Gegner in diesen beiden Finalspielen war jeweils der Niederösterreicher Niki Stoiber. In der Simacek-Halle von Götzis unterlag Philipp trotz 1:0-Satzführung nach mit 6:10 im Match-Tiebreak, doch in Tirol drehte der Eisenstädter den Spieß um und gewann seinerseits mit 4:2, 2:4 und 13:11. Der bisher größte Erfolg der burgenländischen Nachwuchshoffnung. Als Belohnung für eine nervenstarke Leistung spukte der ÖTV-Computer Philipp Steinprecher in der österreichweiten Rangliste der Boys U10 mit 282 Punkten vor seinem schärfsten Konkurrenten Niki Stoiber (246 Punkte) aus.

In dieser Tonart kann es weiter gehen. An den nächsten beiden Wochenenden stehen in Enns (Oberösterreich) und Leibnitz (Steiermark) die nächsten beiden Kategorie II-Turniere auf dem Programm. Dort will der Eisenstädter weitere wertvolle Punkte für die Rangliste einfahren um weiterhin die Nummer eins-Position einzunehmen. Eben ganz nach seinem großen Idol Roger Federer, der stolze 302 Wochen die Führung im ATP-Ranking Inne hatte.

Bis dahin wird weiter fleißig trainiert. Vor allem im konditionellen Bereich sieht der 10-jährige selbst den größten Nachholbedarf. Da trifft es sich gut, dass Fips abseits des Tennisplatzes sehr gerne mit seinem Fahrrad unterwegs ist und auch mit dem kleineren Tischtennisschläger etliche Matches mit seinen Freunden bestreitet. So richtig abgeschaltet von den sportlichen Aktivitäten wird dann bei einem Videospiel – natürlich: Tennis. Aber diese Ruhepausen halten sich ziemlich in Grenzen. „Wer große Ziele hat, muss auch hart dafür arbeiten“, ist sich Philipp Steinprecher trotz seines zarten Alters schon bewusst.

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