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Turniere

Pichler unterliegt im Doppelfinale knapp

David Pichler hatte im tunesischen Hammamet schon eine Hand an seinem dritten Siegerpokal auf der ITF-Tour im Doppel. Der Osliper und sein Partner Kirill Dmitriev (RUS) lagen im Endspiel schon mit 6:3 und 5:3 in Front, ehe es gegen Fred Gil (POR/ehemalige Nummer 62 der Welt) und Pol Toledo Bague (ESP) doch noch eine Niederlage setzte.

Aber der Reihe nach: am 11. Jänner ging es für das BTV-Ass für drei Wochen nach Tunesien um in Hammamet weitere Punkte für die Rangliste zu sammeln. Im Einzel sollte es nicht ganz nach Wunsch klappen. Beim ersten Turnier überstand Pichler zwar die erste Runde und spielte auch gegen den Briten Marcus Willis gut, doch ein Break im dritten Satz bedeutete die Zweitrunden-Niederlage. Im stark besetzten zweiten Turnier musste Pichler durch die Quali, die er meisterte. In Runde eins war jedoch gegen den Spanier Miguel Semmler ebenso wenig zu holen wie ein paar Tage später in der zweiten Qualifikationsrunde gegen den Italiener Fabrizio Ornago. „Ich habe für die langsamen Bedingungen viel zu überhastet gespielt“, wusste der Burgenländer, woran es haperte.

Das Doppel sollte in der letzten Turnierwoche aber für vieles entschädigen. Denn Pichler/Dmitriev waren in Woche zwei nicht gerade vom Glück verfolgt. Aufgrund eines Fehlers der ITF, welche das Paar falsch setzte, ging es schon in Runde eins gegen die Nummer eins-Paarung und den späteren Sieger Markus Eriksson (SWE)/Matteo Volante (ITA), denen man trotz 5:1-Führung im Match-Tiebreak noch unterlag. In Woche drei ging es dann mit zwei klaren Siegen und einem hart erkämpften im Semifinale bis ins Endspiel, wo man sich hauchdünn geschlagen geben musste. „Das Endspiel war trotz Niederlage das beste Spiel von uns“, erklärte David Pichler kurz vor seiner Heimreise.

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