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Pichler gelang die Umstellung: Semifinale

Der Wechsel in die Halle sollte David Pichler erst im zweiten Turnier so richtig gelingen. In der Vorwoche setzte es im deutschen Hambach eine Erstrunden-Niederlage. In Jablonec (CZE) lief es viel besser, erreichte der Osliper sogar das Semifinale.

An der Fitness wollte das BTV-Ass seine Auftaktniederlage in Hambach gegen Nils Brinkmann nicht festmachen: „Die Umstellung auf Teppich ist mir nicht gelungen. Ich habe zwar sehr gut serviert (13 Asse), aber mein Return war einfach schlecht.“ Nach der 4:6, 7:5 und 4:6-Niederlage musste Pichler früh die Heimreise antreten.

Dafür ging es schon am Montag ins tschechische Jablonec, obwohl der Nordburgenländer erst am Mittwoch gegen Peter Vajda (SVK) in den Hauptbewerb. „Ich habe mich gut auf den turboschnellen Terraflex-Belag einstellen können“, so Pichler. Und wie gut: nach einem soliden Auftakterfolg gegen Vajda endete der Siegeslauf erst im Semifinale.

Das Highlight auf Pichlers Siegeszug war sicherlich der Viertelfinalerfolg gegen Jan Hernych, die ehemalige Nummer 59 der Tenniswelt. „Es war richtig schwer gegen ihn, ich bin aber immer drangeblieben und hab alles gegeben“, erklärt Pichler den 6:3, 1:6 und 7:6-Erfolg. Insgesamt scheinen dem Burgenländer alternde Ex-Top 100-Spieler zu liegen: „Das dritte Mal, dass ich gegen einen Ex-Top 100-Spieler heuer im Tiebreak des dritten Satzes gewinne.“

Gegen den Finaleinzug hatte Petr Michnev allerdings etwas einzuwenden. Der Tscheche dominierte mit seinem Aufschlag. „Er hat 15 Asse geschlagen und dabei keinen einzigen Doppelfehler serviert“, berichtet Pichler von der 2:6 und 3:6-Niederlage.

Im Doppel läuft es derweil in den vergangenen Wochen nicht mehr so gut. Mit dem Ukrainer Danylo Kalenichenko fasste Pichler die zweiten Auftaktniederlage in Folge aus. „Auf diesen Belägen kann man im Doppel viel schneller verlieren, zudem läuft es derzeit in den Match-Tiebreaks nicht bei uns“, kennt David Pichler die Gründe.

Als nächste Station geht es für Burgenlands Nummer eins nach Deutschland. Zuerst geht es nach Ismaning, ehe es nach Bad Salzdetfurth geht. Im Doppel ist bei beiden Turnieren der Russe Yan Sabanin an Pichlers Seite.

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