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Verbands-Info

6. Dezember 2021
GV 2021: Jugendkonzept fand keine Mehrheit

Aufgrund des neuerlichen Lockdowns musste die Generalversammlung, wie schon im Jahr 2020, online abgehalten werden. Über 120 Personen von insgesamt 84 Vereinen nahmen daran teil.

Diese zweite digitale Jahreshauptversammlung stellte den Vorstand des BTV auch vor einige Aufgaben. So erfolgte bereits im Vorfeld des 3. Dezember 2021 eine Online-Abstimmung über die Anträge des UTC Pöttsching und des UTC Nickelsdorf (siehe Tabelle), über die weiteren Anträge wurde während des Meetings abgestimmt. Aber der Reihe nach:

BTV-Präsident Günter Kurz und Generalsekretär Markus Pingitzer starteten pünktlich um 19 Uhr die Sitzung, welche ÖTV-Präsident Dr. Magnus Brunner, Sportlandesrat Mag. Heinrich Dorner sowie Landeshauptmann a.D. und Sport Austria-Präsident Hans Niessl mit ihren Grußworten eröffneten.

BTV-Präsident Günter Kurz berichtete im Anschluss über die tollen Erfolge der burgenländischen Athleten, die während der abgelaufenen Saison 11x Gold, 6x Silber und 13x Bronze bei Österreichischen Meisterschaften holten. Generalsekretär Markus Pingitzer skizzierte noch einmal das abgelaufene Tennisjahr, das einen neuen Rekord an Meisterschaftsmannschaften (820) und an Lizenzspielern (5.082) brachte und gab einen Ausblick auf die Saison 2022, in der bei den Senioren erstmals auch Bewerbe in den Klassen Herren 75 und Damen 65 ausgetragen werden sollen. „Dafür sind zumindest zwei Teams, die dann ein Hin- und Rückspiel bestreiten notwendig. Es wird auch ein Bundesfinale geben“, erklärte Pingitzer. Neu in der Saison 2022 wird auch ein Ballpartner sein. Neben Babolat, Head und Wilson holte der BTV-Vorstand auch Tennispoint mit ins Boot. Zum Abschluss des Tagesordnungspunkts Berichte stellte Finanzreferent Mag. Klaus Kojnek die Zahlen des Finanzjahres 2021, das trotz schwieriger Umstände wieder „gut über die Bühne gebracht werden konnte“ vor.

Für Diskussionen im Chat sorgte der Antrag des TC Wallern, der vom Burgenländischen Tennisverband ein Konzept zur stärkeren Einbindung Jugendlicher in die Mannschaftsmeisterschaften erbat. Der vorgestellte 3-Jahres-Plan, welcher in zwei unterschiedlichen Varianten ausgeführt wurde, fand bei den Mitgliedsvereinen keinen Anklang und wurde abgelehnt.

Anträge im Überblick:

ANTRAG des UTC Pöttsching:

Match-Tiebreak anstatt des 3. Satzes im Single in der kompletten MM ab dem Spieljahr 2022

 

Ja: 23 Vereine (60 Stimmen)

Nein: 68 Vereine (191)

Ungültig/Enth.: 0 Vereine (0)

Der Antrag des UTC Pöttsching wurde mehrheitlich nicht angenommen.

ANTRAG des TC Nickelsdorf:

Match-Tiebreak bei den Herren 35 im Einzel anstatt des 3. Satzes

 

Ja: 45 Vereine (125 Stimmen)

Nein: 45 Vereine (123)

Ungültig/Enth.: 1 Verein (3)

Der Antrag des TC Nickelsdorf wurde mehrheitlich angenommen.

ANTRAG des TC Wallern:

Das BTV Präsidium möge bis zur nächsten Generalversammlung Ende 2021 ein Konzept zur stärkeren Einbindung Jugendlicher in die Mannschaftsmeisterschaft ausarbeiten und dieses Konzept zur Beschlussfassung bei der nächsten Generalversammlung vorlegen.

 

Variante 1:

Pflichtjugendliche à 3 Jahresplan

  • 2022 Vorbereitung auf Verpflichtung der folgenden Jahre
  • 2023 mindestens 1 Pflichtjugendlicher pro Verein / Geschlecht
  • 2024 mindestens 1 Pflichtjugendlicher pro Team

 

Variante 2:

Pflicht-Jugend-Team pro Allg. Klasse Mannschaft à 3 Jahresplan

  • 2022 Vorbereitung auf …
  • 2023 mindestens 0,5 Pflicht-Jugend-Teams pro Allg. Klasse Mannschaft (bei ,5 wird abgerundet - keine kaufmännische Rundung)
  • 2024 mindestens 1 Pflicht-Jugend-Teams pro Allg. Klasse Mannschaft

 

Ja: 35 Vereine (106 Stimmen)

Nein: 49 (130 Stimmen)

Ungültig/Enth.: 0 Vereine (0)

Der Antrag des TC Wallern wurde mehrheitlich nicht angenommen.

Nach dem Punkt Allfälliges beendete Präsident Günter Kurz die Mitgliederversammlung und wünschte allen Vereinsvertretern wie schon im Vorjahr: „Gesund bleiben. Und hoffentlich sehen wir uns 2022 wieder in einer physischen Generalversammlung.“

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