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Verbands-Info

4. Dezember 2018
Generalversammlung: 2019 bringt Neuerungen

Der Vorstand des Burgenländischen Tennisverbands (BTV) lud am vergangenen Freitag zu seiner alljährlichen Generalversammlung nach Markt St. Martin – freilich auch im Jahr 2018 mit einigen „Verbesserungen“ im Gepäck.

„Wir sind permanent dabei unsere Bewerbe zu evaluieren und sie im Sinne der Aktiven attraktiv zu gestalten“, erklärt BTV-Generalsekretär Markus Pingitzer. Zu diesem Zweck wurde innerhalb der großen burgenländischen Tennisfamilie auch eine Umfrage, die künftige Gestaltung der Mannschaftsmeisterschaft betreffend, durchgeführt. Auch diese Ergebnisse waren eine Basis für einige Änderungen 2019, konkret gibt es folgende Neuerungen:Ganzjahres-DoppelmeisterschaftDiese geht von Jänner bis November über die Bühne und beinhaltet pro Spieltag vier Doppel. Die Termine können von den Vereinen frei gewählt werden, Herren und Damen spielen gemeinsam.U35-MeisterschaftWas bisher nach der Frühjahrs-Mannschaftsmeisterschaft (bei der bekanntlich von Jung bis Alt alle Gemeldeten mitspielen können) nur den Senioren und Jugendlichen möglich war, ist ab 2019 auch für die Allgemeine Klasse (bis 35) gültig: Im Herbst kann Meisterschaft gespielt werden. In allen Klassen werden dabei zwei Einzel und ein Doppel absolviert.KreisligaAls Puffer zwischen der Landesliga B und der 1. Klasse wurde die Kreisliga installiert. In dieser gibt es schon Überschneidungen zwischen den Bezirken, die Fahrtstrecken halten sich aber in Grenzen. Die Änderung zieht auch eine weitere nach sich: Künftig wird die Gruppenstärke sieben Teams betragen.Jahrgangsregelung JugendDie U14- und U16-Bewerbe müssen 2019 den U15- und U18-Meisterschaften weichen.In die Tat umgesetzt werden aber nicht alle geplanten oder geforderten Neuerungen. Spannend wurde es etwa, als über den Antrag des TC Zurndorf abgestimmt wurde. Der Verein aus dem Nordburgenland brachte den Vorschlag ein, dass alle Bewerbe unter der Kreisliga in Zukunft mit vier Einzeln und zwei Doppeln gespielt werden sollen. Derzeit kommt dieses Format lediglich in der Einsteigerklasse zur Anwendung. Und daran wird sich auch vorläufig nichts ändern. Denn die Abstimmung unter den 82 anwesenden Vereinen, welche 220 Stimmen auf sich vereinigten, endete mit 113:100 (Anm.: bei sieben Enthaltungen) gegen den Antrag. Und das, obwohl bei der Umfrage 53 Prozent für die Reduktion waren. Bei Vereinen mit nur zwei Plätzen lag der Wert sogar bei 70 Prozent. Generalsekretär Markus Pingitzer nahm die Abstimmung völlig wertfrei zur Kenntnis: „Die Vereine haben so entschieden und das ist gut so.“ Für die Zukunft rechnet der Funktionär trotzdem auf Sicht mit einer Reduktion der Spiele: „Heutzutage ist alles moderner und schneller. Das wird auch vor dem Meisterschaftsbewerben nicht halt machen. “Traditionell wurden auch alle 117 Meister des abgelaufenen Tennisjahres geehrt, welche aus 56 verschiedenen Vereinen kamen. Ehrungen für besondere Leistungen im Jahr 2018 erhielten die beiden Jugendspieler Hans-Peter Kaufmann (ÖTV-Nummer 2, Tennis Europe-Nummer 101) und Michael Frank (ÖTV-Nummer 6, Tennis Europe-Nummer 260, ITF-Nummer 603) sowie 45+-Spieler Clemens Weinhandl (ÖTV-Nummer 1, ITF-Nummer 1) und die 35+-Mannschaft des UTC Neudörfl, die sich ihren vierten Österreichischen Meistertitel holten.

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