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Gegen eine „Wand“ verloren

In dieser Woche stand für Burgenlands Tennisaushängeschild David Pichler das 30. Perin Memorial in Umag auf dem Programm. Bei diesem Kategorie I-Turnier tummelten sich nicht weniger als achtzehn Top 100-Spieler der ITF-Rangliste.

Wie hoch die Qualität im Teilnehmerfeld war, musste der Osliper schon in Runde eins zur Kenntnis nehmen. Der slowenische Qualifikant Maks Tekavec nahm dem Burgenländer den ersten Satz, nachdem er alle engen Spiele für sich entscheiden konnte, mit 6:2 ab. Pichler steigerte sich im zweiten Durchgang lag trotzdem zweimal mit Break zurück. Am Ende reichte es dennoch zu einem 7:5 und somit zum Satzausgleich. „Im Dritten habe ich dann fast keine Fehler gemacht und gut gespielt“, erklärt David Pichler. Das Resultat der guten Leistung war ein klarer 6:0-Erfolg. Auch in Runde zwei sollte der Start in die Partie nicht klappen. Die Nummer 56 der ITF-Rangliste, der Schwede Daniel Appelgren, zwang Pichler auf dem langsamen Boden in viele lange Rallys und entschied diese meistens für sich. „Ich bin mir vorgekommen, als hätte ich gegen eine Wand gespielt“, meinte Pichler nach dem Spiel, welches er nach zweieinhalb Stunden mit 0:6 und 5:7 verlor.

Auch im Doppel gab es ein paar Punkte. An der Seite des Polen Hubert Hurkacz gewann das als Nummer fünf eingestufte Duo in Runde eins gegen Grega Boh (Slo)/Claudiu Mircea (Rou) ebenso glatt mit 6:4 und 6:4 wie man in Runde zwei gegen die Franzosen Maxime Janvier/Alexandre Muller mit 3:6 und 3:6 verlor.

Detailergebnisse:

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