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Turniere

Fünfter Turniersieg für David Pichler

BTV-Ass David Pichler ist auch am Ende einer langen Saison noch toll in Form. Der Osliper gewann die stark besetzte Schwechater Hallentrophy mit fünf Siegen ohne Satzverlust klar.

Die ersten beiden Aufgaben meisterte David Pichler im Eilzugtempo. Gabriel Jovanovic (Stockerau) als auch Michael Glöckler (Deutsch Wagram) hatten nicht den Funken einer Chance. Er die Nummer sechs der Setzliste, Michael Weinberger, stellte den Burgenländer vor einige Probleme. „Im ersten Satz lag ich 0:3 zurück“, berichtete David Pichler, der den Durchgang noch mit 6:4 für sich entschied. Der Zweite verlief mit 6:2 ganz klar. Und wie das bei einem Turnier in der Finalphase so ist, wurden die Aufgaben natürlich nicht leichter. Der Wiener Jurij Radionov gab Pichler im Semifinale einiges aufzulösen, führte zweimal mit Break, musste sich aber dennoch mit 4:6 und 3:6 geschlagen geben.

Und weil auch die Nummer eins des Turniers Markus Sedletzky mit viel Mühe sein Halbfinale gewann, standen sich im Endspiel die beiden topgesetzten Akteure gegenüber. Der Unterschied zwischen der Nummer 27 der ÖTV-Rangliste, Markus Sedletzky und der Nummer 29, David Pichler, war an diesem Nachmittag aber sehr groß. Der Burgenländer brachte alle seine Aufschlagspiele durch und breakte den Niederösterreicher im ersten Durchgang einmal und um zweiten Satz gleich zweimal. So stand am Ende ein ungefährdeter 6:3 und 6:2-Erfolg. „Dieses Spiel war mit Abstand mein bestes Turniermatch“, gab Pichler nach dem Finale zu Protokoll. Der fünfte sich auf nationaler Ebene im Jahr 2014, der neunte insgesamt war souverän eingefahren.

Eine Talentprobe legte auch der Kaisersdorfer Tobias Pürrer in Schwechat ab. Der 14-jährige wagte sich das erste Mal auf die Bühne der Allgemeinen Klasse. Pürrer konnte in der Qualifikation gegen seine deutlich älteren Gegner zwei Siege feiern und musste erst im Quali-Finale klein bei geben. Der Wiener Clemens Mayer war beim 6:3 und 6:3 noch einen Tick zu stark. „Ich bin zufrieden, habe sehr solide gespielt und auch die Nummer zwei der Quali-Setzliste besiegen können“, freute sich Tobias Pürrer über sein gelungenes Debüt.

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