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Allgemeine KlasseTurniere

2. - 8. Oktober 2017
„Es spielt sich alles im Kopf ab“

Burgenlands Nummer eins David Pichler musste sich in der ersten Runde des Future-Turniers in Sharm El Sheikh dem Italiener Giorgio Ricca nach hartem Kampf in drei Sätzen geschlagen geben.

„Es war wahrscheinlich mein bestes Match seit Manerbio. Es fehlt halt ein bisschen was bei den wichtigen Punkten“, erklärte David Pichler nach seiner dritten Auftaktniederlage in Folge. Den letzten Erfolg feierte das BTV-Ass eben gegen Ricca in dessen Heimatland Italien. Damals siegte Pichler glatt mit 6:3 und 6:3. „Hier spielt er mit seinem Rückhand-Slice und dem starken Service sehr unangenehm“, so der Burgenländer, der sich selbst vorwarf bei einigen Chancen zu wenig gemacht zu haben. „Manche hat er allerdings sehr gut abgewehrt.“ So stand nach einem Spiel, das unter Flutlicht beendet wurde, schlussendlich eine 6:7, 7:6 und 3:6-Niederlage.

 

Das er selbst derzeit nicht an die Leistungen der ersten Saisonhälfte (unter anderem Turniersieg in Kiseljak) anschließen kann, nimmt Pichler gelassen: „Es kann nicht immer nur gut laufen. Das ist ganz normal im Tennis. Das letzte Match war schon ein Schritt in die richtige Richtung.“ Viel spielt sich für die Nummer 392 der Weltrangliste im Kopf ab: „Wenn ich dieses Spiel gewinne, schaut alles ganz anders aus, dann kann man auch gleich das Turnier gewinnen. So eng liegt alles beieinander.“

 

Mit seiner Saison kann David Pichler aber trotzdem zufrieden sein. Immerhin verbesserte sich der Osliper in der Einzel-Weltrangliste um fast 200 Plätze. Und trotz einer kleinen Talsohle soll das noch nicht das Ende der Fahnenstange in diesem Jahr sein. Die nächsten Chancen, um weitere Punkte zu sammeln gibt es ebenfalls im Soho Square-Klub in Sharm El Sheikh, wo Pichler noch bei zwei weiteren Turnieren antritt.

 

Detailergebnisse:

http://www.itftennis.com/procircuit/tournaments/men's-tournament/info.aspx?tournamentid=1100040983

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