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Turniere

Die Qualifikation ist geschafft

Der Magen-Darm-Virus, der Karoline Kurz vor knapp zwei Wochen zu einer Tennispause zwang und die unnötige Auftaktniederlage bei der Spring Bowle in Amstetten sind vergessen. Dafür sorgte die bald 18-jährige mit ihren Leistungen beim Future-Turnier in Velenje (Slowenien) selbst.

Zum Auftakt stand gegen die Italienerin Teodora Djordjevic ein 6:0 und 6:0-Erfolg, der schwerer erarbeitet war, als das Ergebnis aussagt. „Die ersten drei Games dauerten allein gut eine halbe Stunde“, schildert Vater Günter Kurz. Seine Tochter hatte immer das bessere Ende für sich, und nachdem einige weitere enge Spiele zugunsten der Oberpullendorferin liefen, gab sich die Italienerin geschlagen.

Noch schwerer sollte die Aufgabe gegen die Nummer zwei der Quali-Setzliste, die Serbin Dejana Radanovic, werden. Radanovic holte sich den ersten Durchgang schnell mit 6:2 doch ein knappes 6:4 und ein souveränes 6:2 später stand die Rechtshänderin im Qualifikationsfinale.

Der erste Durchgang gegen die Russin Maria Novikova war hochdramatisch. Mit 6:6 ging es ins Tie-Break, welches Kurz rasch mit 7:1 für sich entschied. Als dann auch im zweiten Satz ein 4:1 zu Buche stand, schien der Hauptbewerb gesichert. Doch die Russin entschied die anschließenden fünf Spiele für sich und zwang Kurz in einen Entscheidungssatz. „Es war ein unglaublicher Kampf. Karoline kann mit ihrer Leistung sehr zufrieden sein“, berichtet Günter Kurz aus Slowenien.

Nach dem 6:3 im Dritten geht es heute Dienstag gegen die Kroatin Silvia Njiric, die Nummer 599 der WTA-Weltrangliste, um ein paar Weltranglistenpunkte für die Burgenländerin.

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<font size="4"><strong>Die Nummer vier stand dem Viertelfinale im Weg</strong></font>
Tobias Pürrer war in der Vorwoche beim Grawe Open im slowenischen Marburg im Einsatz. Der Kaisersdorfer bezwang zum Auftakt den Schweden Isaak Mulder glatt mit 6:3 und 6:2. Noch am selben Tag hatte der Mittelburgenländer mit dem starken Wind und dem gesetzten Russen Aleksandr Stekolschikov beim 6:3 und 7:5 hart zu kämpfen. „Trotz des Windes war die Leistung sehr gut“, gab Pürrer nach dem Spiel zu Protokoll. Am nächsten Tag lief es dann nicht mehr so gut. Pürrer stand gegen die Nummer vier des Turnier, den Serben Mihailo Popovic auf verlorenem Posten (0:6, 2:6).

Im Doppel waren Tobias Pürrer und Partner Sandro Kopp nicht vom Glück verfolgt. Nachdem der erste Satz mit 6:7 (5) hauchdünn verloren ging, konnte das österreichische Duo gegen Maximilian Asamer (AUT)/Isak Mulder (SWE) zwar den zweiten Durchgang mit 6:4 gewinnen, im Match-Tiebreak entschieden jedoch zwei Punkte beim 8:10 für ihre Gegner.

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