Turniere

Die Formkurve stimmt

Ein Sieg beim ÖTV-Turnier in Stattegg, das Endspiel in Großpetersdorf und jetzt zwei Siege auf internationaler Ebene, beim Future-Turnier in Sankt Pölten. BTV-Hoffnung David Pichler nähert sich rechtzeitig vor den Staatsmeisterschaften in Oberpullendorf (ab dem 13. September) seiner Bestform. Aber: es war noch mehr möglich:

Denn nach drei klaren Siegen im Südburgenland zeigte sich Pichler vorerst auch im Endspiel in guter Verfassung. Der Wiener Christoph Lang hatte dem druckvollen Spiel des Oslipers bis zum 5:1 nichts entgegenzusetzen. Doch plötzlich riss der Faden. Das Resultat war ein 5:7 im ersten Satz. Der BTV-Spieler schien nach dieser „Schwächephase“ wieder in die Spur zu finden, führte im zweiten Durchgang mit 3:0, konnte aber auch diesen Vorsprung nicht „ins Ziel“ bringen (6:7). „Eine nicht ganz notwendige Niederlage. Leider“, gab Pichler zu Protokoll.

Trotzdem ging es mit Selbstvertrauen zum Austria F10 Futures nach Sankt Pölten. Dort steht Pichler aktuell sowohl im Einzel als auch im Doppel noch im Bewerb. Im Einzel traf der, mit einer Wildcard ausgestattete, Burgenländer in Runde eins auf den deutschen Florian Fallert. Bis zum Stand von 6:5 konnten beide Akteure ihre Aufschlagspiele halten, ehe Pichler ein Zu-Null-Break gelang. Der zweite Satz ging trotz einer raschen 3:0 des Burgenländers über die volle Distanz. „Ab 4:4 musste ich bei jeden Spielgewinn über Einstand“, schildert Pichler wie knapp es herging. Im Tiebreak konterte der Nordburgenländer einen 1:4 und 4:5-Rückstand und gewann schließlich mit 8:6. Auch das Doppel lief erfolgreich. An der Seite von Marcel Waloch, wurde die deutsch-italienische Paarung Joel Vincent Link/Kevin Portmann mit 6:4 und 6:4 in die Schranken gewiesen.

Auf den Weg zurück ist auch Karoline Kurz. Nach ihrem Bänderriss erspielte sich die Oberpullendorferin in der Qualifikation des Future-Turniers in Pörtschach drei Siege. Im Hauptbewerb verhinderte Landsfrau Anna Maria Heil beim 1:6 und 6:7 einige Weltranglistenpunkte.

In Sankt Pölten stand Kurz dann ebenso wie David Pichler im Hauptbewerb. Die Auslosung brachte mit der Slowakin Karin Morgosova (Nummer 416 der WTA-Rangliste) ein schweres Los. Die Oberpullendorferin lag bereits mit 3:6 und 0:4 zurück, kämpfte aber beherzt weiter. Kurz konnte drei Spiele in Serie für sich entscheiden und hatte beim Stand von 3:4 und Einstand, sogar die Möglichkeit auf den Ausgleich. Die Slowakin sicherte sich jedoch das so wichtige Spiel und servierte, nachdem Kurz letzten Aufschlagspiel erfolgreich gestalten konnte, souverän aus.

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