Turniere

Den Sieg hart erarbeitet

Matthias Ujvary vom UTC Güssing lieferte beim ÖTV-Jugendranglistenturnier der Kategorie II in Seefeld eine weitere Talentprobe ab. Das BTV-Talent bewältigte in Tirol alle Hindernisse und gewann schlussendlich die U12-Bewerbe im Einzel und mit Paul Werren (WTV) auch im Doppel.

Top vorbereitet ging es für Matthias Ujvary mit Trainer Herbert Rosenkranz und Teamkollegin Katharina Oswald nach Seefeld. „Aufgrund der Höhenlage hat Matthias seine Schläger schon vorher etwas härter bespannen lassen“, erzählt Trainer Rosenkranz. „Trotzdem hatte er die ersten beiden Tage große Probleme das Timing zu finden.“ Gut daher, dass in den ersten beiden Runden weniger harte Gegner warteten und somit nebenbei noch am Feinschliff gearbeitet werden konnte. Der Fortschritt zeigte sich dann zum ersten Mal gegen den Tiroler Daniel Zimmermann, den der Südburgenländer im Viertelfinale mit 6:3 und 6:0 ausschaltete. Im Semifinale traf Ujvary auf einen ganz harten Brocken. Gegen den Niederösterreicher Moritz Lesjak hatte er heuer schon zweimal den Kürzeren gezogen. Nicht aber in dieser Turnierwoche. Das BTV-Ass setzte sich mit 6:3 und 6:4 durch und stand im Finale. Nach nervösem Beginn und Verlust des ersten Satzes wurde es im zweiten gegen den Wiener Felix Steiner ganz eng. „Beide spielten auf sehr hohem Niveau“, berichtet Trainer Rosenkranz. Ujvary erzwang mit 6:3 einen Entscheidungssatz in dem er mit 5:0 davonzog. Steindl wehrte sich nach Kräften, kam noch einmal auf 5:3 heran, doch Ujvary holte sich das lang dauernde neunte Game zum Turniersieg.

Im Doppel hatten Matthias Ujvary und Paul Werren nach einem klaren Auftaktsieg schon in Runde zwei hart zu kämpfen, zeigten aber im Match-Tiebreak gegen Tristan Maier (STTV)/Jonas Fiala (NÖTV) starke Nerven und gewann mit 10:5. Das Semifinale nahm das burgenländisch-wienerische Doppel im Eilzugstempo während im Endspiel – abermals stand Felix Steiner auf der anderen Seite des Netzes – ein harter Kampf wartete. Wie schon im Einzel hatte Ujvary die Nase vorne. Er durfte nach dem 6:4 und 7:5-Erfolg zufrieden die Heimreise antreten.

Weniger gut verlief der Seefeld-Aufenthalt für Katharina Oswald. Die Güssingerin flog sowohl im Einzel als auch im Doppel in Runde eins aus dem Bewerb. „Am Anfang konnte Katharina jeweils gut mithalten. Mangelnde Spielpraxis, zu wenig Selbstvertrauen und Trainingsrückstand waren dann aber doch zu viel“, erklärt Betreuer Herbert Rosenkranz.

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