13. - 19. Februar 2017
David Pichler: Erstes Semifinale 2017

Die Reise nach Genf hat sich für Burgenlands Nummer eins, David Pichler, ausgezahlt. Der Osliper feierte beim $ 25.000-Turnier fünf Siege in Serie und stand damit in seinem ersten Semifinale in dieser Saison.

Es läuft für David Pichler im Tennisjahr 2017. Das BTV-Ass sicherte sich zum Jahresbeginn immerhin schon einen Achtelfinal-, einen Viertelfinal- und jetzt auch noch einen Semifinaleinzug auf Future-Ebene. In der Vorwoche stand Pichler mit drei Deutschen in Genf im Semifinale – und das als Qualifikant.

 

Das er in die Quali musste sah der Burgenländer im Anschluss an seinen Erfolgslauf sogar als kleinen Vorteil: „Ich konnte mich gut auf den schnellen Teppich einstellen.“ Und wie: vier Zwei-Satz-Siege später stand er im Viertelfinale. Was nicht zuletzt an einer starken Performance beim Aufschlag lag. Pichler kassierte von Quali-Runde zwei bis zum Semifinaleinzug kein einziges Break, im Achtelfinale gelangen dem Nordburgenländer sogar elf Asse in einem Spiel.

 

Im Viertelfinale sollte es dann sehr eng werden. Der Italiener Edoardo Eremin servierte ähnlich stark wie Pichler, ließ bis zum Stand von 7:6, 6:7 und 4:4 keinen einzigen Breakball zu und musste sich doch geschlagen geben. Weil Pichler im wichtigsten Moment zuschlug und die Nummer sieben des Turniers zum 5:4 breakte und ausservierte.

 

Im Semifinale stand Pichler dem späteren Turniersieger Daniel Altmann (GER) gegenüber. „Es war nicht viel drinnen“, erzählt Pichler. „Daniel spielte extrem stark und setzte mich oft schon mit dem Return unter Druck.“

 

Trotz des 2:6 und 3:6 verließ David Pichler Genf mit einem guten Gefühl. Für seinen starken Saisonauftakt hat der BTV-Spieler eine simple Erklärung: „Die Vorbereitung war einfach gut. Wir haben sehr intensiv trainiert. Außerdem habe ich einfach enormes Vertrauen in meine Schläge. An einem guten Tag kann ich jeden schlagen, egal was für ein Ranking er hat.“

 

Im Doppel scheiterte Pichler mit Lucas Miedler übrigens schon in Runde eins. Dort läuft es derzeit noch nicht so gut wie im Vorjahr, als der Burgenländer neun Titel feiern konnte. „Das Einzel ist mir im Moment viel wichtiger. Aber auch die Doppelpartien waren gut. Das gingen etliche Spiele unglücklich verloren. Bald wird es aber bald auch wieder anders laufen.“

 

Detailergebnisse:

http://www.itftennis.com/procircuit/tournaments/men's-tournament/info.aspx?tournamentid=1100038978

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