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Budapest war eine Reise wert

Der Epitok-Abris Cup in Ungarns Hauptstadt Budapest war für die beiden BTV-Talente Karoline Kurz (TC Sport-Hotel-Kurz) und David Pichler (TC Haydnbräu Sankt Margarethen) die fast dreistündige Autoreise wert. Kurz erreichte im Einzel das Semifinale, Pichler im Doppelbewerb das Endspiel.

Auf dem Bild ist Karo Kurz mit ihrer Semifinalgegnerin Anna Bondar (Hun).<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p></o:p>

Angekündigt hatte sich die starke Leistung der Oberpullendorferin schon im Training. „Es ist mir viel besser gegangen als in den vergangenen Wochen“, erzählt Karo Kurz. Die Bestätigung folgte in Runde eins. Die Ungarin Alexa Pirok wusste mit den schnellen Aufschlägen der Oberpullendorferin oft nichts anzufangen. Satz eins wurde im Eilzugstempo mit 6:0 gewonnen, im zweiten wurde es enger aber auch dieser ging mit 6:4 an die Mittelburgenländerin. In Runde zwei bewies Kurz, was das wiedergefundene Selbstvertrauen alles auslösen kann. Gegen die slowakische Nummer sieben des Turniers, Monika Stanikova, stand sie mit 4:6 und 4:5 bereits vor dem Aus, währte vier Matchbälle ab, zog im dritten Satz mit 4:0 davon und gewann. Dem nicht genug. Im Viertelfinale stand wiederum eine Marathonpartie auf dem Programm. Diesmal im umgekehrten Sinne. Karoline Kurz führte mit 6:3 und 4:3, verlor Satz Nummer zwei und musste im dritten nach 5:3-Führung und einer Regenunterbrechung ins Tie-Break. Die Nerven hielten und somit stand die Oberpullendorferin im Semifinale.
Dort war gegen die Ungarin Anna Bondar Endstation. 6:1 und 6:0 hieß das klare Ergebnis nach 90 Minuten Spielzeit. „Es waren sehr viele enge Spiele dabei. Ich konnte meine Spiel- und Breakbälle aber nicht verwerten“, schildert Kurz. „Die Leistung war aber auch in diesem Spiel gut.“

Der Osliper David Pichler musste sich in Runde zwei des Einzelbewerb dem Briten Joshua Sapwell nach harten Kampf im ersten Satz (6:7 [6]) und einem 2:6 im zweiten geschlagen geben. Im Doppel lief es an der Seite von Standardpartner Domagoj Biljesko umso besser. Das österreich-kroatische Duo feierte zwei klare Auftaktsiege und kämpfte sich dann im Semifinale durch. Nachdem man Nino Serdarusic (Cro) und Dominik Stary (Cze) im ersten Satz dominierte (6:0), schlugen diesem mit 5:7 zurück, im Match-Tiebreak ließen Pichler/Biljesko mit 10:6 aber nichts mehr anbrennen. Leider lief es im Endspiel dann nicht mehr nach Wunsch. Die Kroaten Zvonimir Babic/Filip Kraljevic holten mit 6:2 und 6:2 den Siegerpokal.

Detailergebnisse:
www.itftennis.com/juniors/tournaments/tournament/info.aspx

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