Verbands-Info

BERICHT ZU DEN ÖSTERREICHISCHEN HALLENMEISTERSCHAFTEN U16 IN NEUDÖRFL

Von 2. bis 8. Jänner 2009 war das Tennis- und Freizeitzentrum Habeler-Knotzer in Neudörfl Austragungsort der Österreichischen Hallenmeisterschaften U16. Lesen Sie mehr dazu im Anhang.

Österreichische Hallenmeisterschaften U16 in Neudörfl

Von 2.- 8.Jänner 2009 fanden in Neudörfl zum dritten Mal die Österreichischen U16-Hallenmeisterschaften statt. Das Turnier lockte etliche begabte „Tennisyoungsters“ aus ganz Österreich in die Tennishalle Habeler-Knotzer und die Zuschauer durften zahlreiche sehenswerte Ballwechsel hautnah mitverfolgen.<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p></o:p>

Einzelbewerb:<o:p></o:p>

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Der topgesetzte Kärntner Patrick Ofner traf in der ersten Runde auf Patrick Wiesmühler (WTV), die Nummer 2 Dominic Thiem (NÖTV) auf Marcel Hadwiger (VTV) und der an Nummer 3 gesetzte David Aschaber (TTV) auf Benjamin Gebeshuber (OÖTV).<o:p></o:p>

Von den acht Gesetzten erreichten mit Patrick Ofner (KTV/1), Dennis Novak (NÖTV/4) und Johannes Schretter (STTV/5) nur drei das Viertelfinale. Die Nummer 2 des Turniers, Dominic Thiem (NÖTV), konnte aufgrund einer fiebrigen Erkältung zu seinem Viertelfinalmatch gegen Raphael Schmied (WTV) nicht antreten. David Aschaber (TTV/3) verlor im Achtelfinale gegen den Qualifikanten Felix Schüller (NÖTV) 6:7(4/7), 7:5, 3:6, Ambros Morbitzer (STTV/6) kam nicht über Raphael Schmied hinweg (6:1, 4:6, 2:6), Thomas Häusler (STTV/7) scheiterte mit 2:6, 3:6 an Andreas Hametner (OÖTV), Linus Erhart (VTV/8) musste im zweiten Satz gegen Udo Dietrich (NÖTV) aufgrund einer plötzlich aufgetretenen Muskelverletzung aufgeben (6:4, 2:0 ret.).
Am dritten Spieltag blieben die Überraschungen aus: Der topgesetzte Kärntner Patrick Ofner machte mit Udo Dietrich kurzen Prozess und besiegte den Qualifikanten aus Niederösterreich glatt mit 6:2, 6:2. Im Halbfinale traf Ofner in der Folge auf den ungesetzten Oberösterreicher Andreas Hametner, der sich nach einem 6:0 im ersten Satz im zweiten Satz erst im Tiebreak (8/6) über Felix Schüller (NÖTV/Q) hinwegsetzen konnte. Das zweite Semifinal-Duell lautete Dennis Novak (NÖTV/4) gegen Raphael Schmied (WTV/Q).<o:p></o:p>

Für den an Nummer 1 gesetzten und ohne Satzverlust bis ins Finale spielenden Patrick Ofner hätte die Turnierwoche bei den Österreichischen U16-Hallenmeisterschaften in Neudörfl kaum besser laufen können. Im Halbfinale konnte sich sein Gegner Andreas Hametner dem eindrucksvollen Spiel des 15-jährigen Kärntners nicht entgegenstemmen und verlor glatt mit 4:6, 1:6. Im Finale traf Ofner dann auf die Nummer 4 des Turniers, Dennis Novak (NÖTV), der im Semifinale nur im ersten Satz mit dem Qualifikanten Raphael Schmied (WTV) seine Probleme hatte, sich letztendlich aber doch klar mit 7:6(7/4), 6:1 seinen Finalplatz sicherte.<o:p></o:p>

Das Endspiel war dann an Spannung kaum zu überbieten: <o:p></o:p>

In einer wahrlich nervenaufreibenden Partie gab Novak den ersten Satz mit 2:6 ab. Mit Fortdauer des Spieles kam der Niederösterreicher aber immer mehr auf und konnte den 2. Satz mit 6:4 für sich verbuchen.<o:p></o:p>

Nach einem Rückstand von 2:5 im Entscheidungssatz schien alles für Ofner gelaufen zu sein. Novak kämpfte sich aber zurück und konnte sich ins Tie-Break retten. Nach Abwehr von fünf Matchbällen konnte er seinen dritten verwerten und gewann letztendlich mit 2:6, 6:4 und 7:6 (12/10).<o:p></o:p>

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Bei den Mädchen schien es so, als würde es an der an Nummer 1 gesetzten Julia Dinhof, die es in der ersten Runde mit Natasa Vukovic (TTV) zu tun bekam, kaum ein Vorbeikommen geben. Fed Cup-Kapitän Alfred Tesar: "Sie ist ein sehr cleveres Mädchen am Platz, das im Februar in Neusiedl schon aufzeigen sollte, dass sie mit den Älteren mithalten kann." <o:p></o:p>

Alle acht gesetzten Mädchen erreichten auch das Viertelfinale, in welchem Turnierfavoritin Julia Dinhof (WTV/1) auf ihre Zwillingsschwester Lisa (BTV/5) treffen und die beiden um den Einzug ins Semifinale kämpfen sollten. Doch Julia konnte krankheitsbedingt nicht antreten. Ihre Schwester Lisa unterlag anschließend im Viertelfinale Patricia Haas (NÖTV/4), deren druckvolles Spiel für die Burgenländerin noch eine Nummer zu groß war. Denise Maxl (WTV/2) traf im Viertelfinale auf Denise Scheiflinger (KTV/7) und musste sich überraschenderweise geschlagen geben.<o:p></o:p>

Anna-Maria Heil (3) bekam es mit der Vorarlbergerin Nadine Mathis (VTV/8) zu tun, Patricia Haas´ (NÖTV/4) vorletzte Hürde zum Finaleinzug war Julia Schiller (VTV/6).<o:p></o:p>

Die Niederösterreicherin deklassierte die an Nummer 6 gesetzte Schiller mit 6:3 und 6:0.<o:p></o:p>

Im Finale traf die Nummer 4 des Turniers, Patricia Haas, auf die Überraschung des Turniers, Denise Scheiflinger (7).<o:p></o:p>

Das Endspiel war eine einseitige Angelegenheit – Patricia Haas ließ ihrer Gegnerin keine Chance und gewann klar mit 6:3 und 6:0.<o:p></o:p>



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Doppelbewerb:<o:p></o:p>

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Im Doppelbewerb der Burschen erreichte das topgesetzte Paar, Ofner und Häusler, erwartungsgemäß ohne Satzverlust das Finale. Ihre Gegner, Morbitzer und Schretter, konnten sich nach Problemen im Viertelfinale gegen Dietrich und Kurz, dann dennoch souverän ins Finale vorarbeiten.<o:p></o:p>

Im Halbfinale eliminierten sie die an Nummer 4 gesetzte Paarung, Aschaber und Gebeshuber, glatt mit 6:1 und 6:0.<o:p></o:p>

Im Finale schien es von Beginn an eine klare Angelegenheit für Ofner und Häusler zu werden. Sie entschieden den ersten Satz mit 6:4 für sich. Doch dann ließ die Konzentration der Topgesetzten nach und sie lagen schnell mit 2:5 im zweiten Satz zurück. Nach einer tollen Aufholjagd konnten dann aber Ofner und Häusler dennoch eindrucksvoll zurückschlagen und sicherten sich den Doppeltitel der Österreichischen Hallenmeisterschaften mit 6:4 und 7:6 (7/5).<o:p></o:p>

 

Der Mädchendoppelbewerb war unglücklicherweise von zahlreichen krankheits- bzw. verletzungsbedingten Aufgaben geprägt. Im Viertelfinale musste die topgesetzte Paarung Dinhof Julia und Heil Anna Maria sich kampflos Lisa Wegmair und Anna Dopler geschlagen geben. Durch eine neuerliche Erkrankung von Wegmair ereilte sie und ihre Partnerin dasselbe Schicksal und so ging die „Doppelkrone“ bei den Österreichschen Meisterschaften an Haas Patricia und ihre jüngere Schwester Barbara, die schon im Halbfinale durch die Erkrankung von Schiller Julia profitierten.

 

(Bericht von Gert Karlovits)

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