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ATP-Punkte in Istanbul

Während in Österreich die Weihnachtsgeschenke geöffnet wurden, kämpfte David Pichler beim Future-Turnier in Istanbul um Weltranglistenpunkte. Der Osliper machte sich mit seinem Viertelfinaleinzug wohl das größte Geschenk. Aber der Reihe nach:

Schon in der ersten Runde der Qualifikation hatte das BTV-Ass hart zu kämpfen. Das Spiel gegen den Koreaner Ji Ha Kim war von langen Ballwechsel und vielen Games über Einstand geprägt. Im ersten Durchgang hatte Pichler beim Stand von 5:4 Satzbälle, die er allerdings nicht verwerten konnte, dann lag er mit 5:6 und 1:5 im Tiebreak zurück, ehe er den Satz doch noch mit 9:7 im Tiebreak holen konnte. Im zweiten reichte ein Break zum 6:4. Glatter verlief dann das Qualifikatonsfinale. Der Osliper servierte stark, ließ Ferdun Shevkedov (Rus) keine einzige Breakchance und gewann souverän mit 6:2, 6:2.

Ähnlich lief es in der 1. Hauptrunde. Dem Türken Mert Adanali, mit einer Wildcard ausgestattet, gelang zwar ein frühes Break, trotzdem hatte er Pichler beim 6:2 und 6:1 kaum etwas entgegenzusetzen. Die gute Form sollte der 18-jährige Burgenländer auch in die zweite Runde mitnehmen. Der Deutsche Pirmin Haenle, immerhin die Nummer acht des Turniers, könnte gegen den starken Aufschläger David Pichler ebenfalls keine Breakchancen erspielen. Am Ende hatte der Pichler beim 6:1 und 6:2 gleich 30 Punkte mehr auf dem Konto als sein Gegner. Der Siegeslauf sollte dann im Viertelfinale enden. Der Russe Alexander Perfilov, der als Lucky Loser in den Hauptbewerb kam und in runde zwei die Nummer eins aus dem Turnier nahm, dominierte Satz eins mit seinen schnellen und flachen Schlägen. Im zweiten schien es, als könnte der Osliper zurückschlagen. Er führte mit 3:0 und hatte sogar Spielbälle auf das 4:0. Der Spielgewinn sollte nicht gelingen und so ging auch Satz zwei verloren.

Trotz der 2:6 und 4:6-Niederlage überwog beim Burgenländer die Freude. „Ich bin mit meinem Abscheiden schon sehr zufrieden“, meinte David Pichler, der somit zum Jahresende zwei weitere Weltranglistenpunkte einheimsen konnte. Das Tennisjahr 2014 beendet er damit als Nummer 2087 und einer gehörigen Portion Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.

Detailergebnisse...

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