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Zweimal Viertelfinale in Nikosia

Super Rückkehr von David Pichler auf die Future-Tour nach seiner Grundausbildung beim Bundesheer. Der Osliper erreichte in Nikosia sowohl im Einzel als auch im Doppel das Viertelfinale. Trotzdem gab es neben einem lachenden auch ein weinendes Auge. Aber der Reihe nach:

In Runde eins gegen den Rumänen Cosmin Ontica kam Pichler im ersten Satz nur schwer in die Gänge, ein 7:1 im Tiebreak war dann praktisch der „Dosenöffner“. Der Rumäne konnte im zweiten Durchgang (6:0) nicht mehr mithalten. Eine besondere Bestätigung für Pichlers Steigerung in den vergangenen beiden Jahren gab es in Runde zwei. Gegen den Kroaten Nino Serdarusic war der Burgenländer vor zwei Jahren beim 1:6 und 0:6 nämlich völlig chancenlos. Nun gab es in Runde zwei von Nikosia die Revanche. Pichler lag zwar in beiden Sätzen mit 1:3 zurück, drehte jeweils den Stand in ein 5:4 und servierte zweimal zum 6:4 aus. „Es war ein umkämpftes Match mit langen Ballwechseln“, berichtet der Burgenländer. Zwei Punkte für die Weltrangliste waren mit diesem Sieg verbucht.

Am Plan standen aber noch weitere, doch da hatte der Belgier Alexandre Folie etwas dagegen beziehungsweise konnte David Pichler seine Chancen nicht nutzen. Denn das BTV-Ass lag in jedem der drei Sätze mit Break voran, konnte den Vorsprung allerdings nur im zweiten Satz halten. Am Ende stand gegen die Nummer zwei der Setzliste eine knappe 4:6, 6:4 und 4:6-Niederlage. „So bitter. Die Games waren sehr umkämpft, gingen meistens über Einstand. Ich lag in allen Sätzen Break vor. Es wäre mehr möglich gewesen“, erzählt Pichler.

Auch im Doppel wurde der Belgier zum Spielverderber. Im Viertelfinale warf Folie mit seinem Partner Adrian Sikora (SVK) die österreichische Paarung Sebastian Ofner/David Pichler mit 6:4 und 6:1 aus dem Bewerb.
Auch in den nächsten beiden Wochen tritt David Pichler noch in Zypern an. In der nächsten Woche steigt ein Future-Turnier in Limassol, dann geht es nach Larnaca.

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