Liga

Anna Pürrer überzeugt in Leibnitz

Vom 7. bis 9. März war das steirische Landesleistungszentrum Leibnitz Schauplatz des Kids-Development-Turnier der Altersklasse U11. Dabei duellierten sich die besten 12 Burschen und 11 Mädchen Österreichs um den Sieg. Mitten drin im Geschehen waren auch die beiden BTV-Talente Anna Pürrer (TC Sport-Hotel-Kurz) und Philipp Steinprecher (TC Haydnbräu Sankt Margarethen).

Bemerkenswert war schon vor Beginn des Turniers, dass die Kaisersdorferin Anna Pürrer als einziges Mädchen des Jahrgangs 2004 den Sprung ins Teilnehmerfeld schaffte. Das sollte jedoch noch nicht alles gewesen sein. Pürrer bekam es in der Vorrunde mit der Wienerin Roxana Repasi und der Steirerin Janine-Vanessa Posch zu tun. Beide Spiele konnte die Kaisersdorferin klar für sich entscheiden. Somit war das Viertelfinale erreicht. Dort wartete die Kärntnerin Alina Jesterle. Pürrer gewann Satz Nummer eins in souveräner „Vorrunde-Manier“ mit 6:2, verlor jedoch im zweiten Durchgang etwas den Faden (2:6) um in der Entscheidung mit 10:4 wieder zuzuschlagen. Die Runde der letzten vier war damit gebucht. Wieder stand eine Kärntnerin auf der gegenüberliegenden Seite. Diesmal sollte es aber mit keiner weiteren Überraschung klappen. Die spätere Turniersiegerin Daniela Glanzer beendete die Siegesserie der Mittelburgenländerin mit 6:2 und 6:3. Nach dem sensationellen Halbfinaleinzug überwog auch nach Niederlage im Spiel um Platz drei (0:6, 5:7 gegen Elena Karner) die Freude über das tolle Abschneiden.

Das auch Philipp Steinprecher durchaus in der Lage ist mit den besten U11-Jungs Österreichs mitzuhalten, bewies dieser in Leibnitz ebenfalls. Vom Glück war der Akteur des TC Haydnbräu Sankt Margarethen aber nicht verfolgt. In beiden Vorrundenspielen fiel die Entscheidung im Match-Tie-Break. Und ebenso oft hatte sein Gegner die Nase vorne. Gegen den Niederösterreicher Marko Andrejic hieß es nach einer Marathonpartie 6:4, 5:7 und 6:10 und gegen den Tiroler Noah Lambauer nach zwei schnellen Sätzen und einer dramatischen Entscheidung 1:6, 6:3 und 10:12. Ein weiterer Beweis dafür, wie stark sich Steinprecher in Leibnitz präsentierte ist die Tatsache, dass sich beide Vorrundengegner im Endspiel gegenüberstanden. Diese gewann Marko Andrejic. In der Vorrunde hatte noch Lambauer die Nase vorne.

Detailergebnisse:

Schwierige Verhältnisse in Südafrika

Nach den 20 Einzelpunkten aus der Vorwoche für den Einzug unter die letzten 16, konnte David Pichler sein Punktekonto auch in der zweiten Südafrika-Woche aufbessern. Beim zweiten Turnier an der North West University in Potchefstroom erreichte des Osliper das Viertelfinale.

In Runde eins machte vor allem der heftige Wind zu schaffen. „Mein Gegner hat aber ziemlich viele Fehler gemacht. Ich musste gar nicht viel dazutun“, erzählt David. Das Ergebnis war ein klarer 6:1 und 6:3-Erfolg über den Südafrikaner Trent Botha. Mehr entgegenzusetzen hatte in Runde zwei der tschechische Qualifikant Alessandro Ricci. Das 6:3 und 6:2 täuscht, denn immerhin stand Pichler für diesen Erfolg 1 Stunde und 40 Minuten auf dem Court. Beim Stand von 5:3 und 40:40 gab es zudem eine Regenunterbrechung. Das BTV-Talent ließ sich aber nicht beirren, holte die nächsten beiden Punkte zum Satzgewinn und entschied das Spiel mit einem Break zum 3:2 im zweiten Satz.

Somit kam es im Viertelfinale zum Aufeinandertreffen mit dem topgesetzten Polen Hubert Hurkacz. Dieser holte sich nachdem beide Spieler angeschrieben hatten die nächsten drei Games über Einstand und ließ auch in der Folge wenig anbrennen. Im zweiten Durchgang ging es ohne Serviceverlust bis zum 4:4, dann sorgte der Pole für die Entscheidung. „Er hat sehr gut serviert und auch von hinten sehr gut gespielt. Er war einfach besser“, meinte Pichler fair.
Ganz bitter verlief der Doppelauftritt. Aufgrund der regnerischen Witterung wurde auf verkürzte Sätze gespielt. Pichler und sein Partner Dylon Alec Foo-Kune aus Mauritius vergaben im ersten Durchgang beim Stand von 4:3 drei Satzbälle bei eigenem Aufschlag und mussten sich im Tiebreak mit 10:12 geschlagen geben. Im zweiten Satz wurde man auch Opfer „unglaublicher Fehlentscheidungen“ (O-Ton David Pichler). Wieder ging es ins Tie-Break – diesmal hatte man mit 3:7 das Nachsehen.

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Wiedersehen mit Daniela Kix

Wie schon bei den Freiluftmeisterschaften in Oberpullendorf traf Helena Nyikos im Viertelfinale der ÖTV-Hallenmeisterschaften in Bad Waltersdorf auf die Wienerin Daniela Kix.

Nachdem der einzige männliche Vertreter, Manfred Kilka vom UTC Deutsch Tschantschendorf, in der Qualifikation die Segel streichen musste, lag es an den Nyikos-Schwestern in Abwesenheit von David Pichler (auf der ITF-Tour im Einsatz) und Karoline Kurz (krank) die burgenländischen Fahnen bei den Staatsmeisterschaften in der Halle hochzuhalten. Es sollte gelingen. Sowohl Eva, als auch ihre ältere Schwester Helena feierten zum Auftakt klare Siege.

Eva bekam es in der Folge mit der Wienerin Marlies Szupper zu tun. Im ersten Satz lieferte die Junge Neusiedlerin ihrer Gegnerin einen erbitterten Kampf. Das 7:5 bedeutete jedoch eine Vorentscheidung für die Nummer drei der Setzliste, denn im zweiten Durchgang ließ sie mit 6:1 nichts anbrennen. Helena agierte gegen die Niederösterreicherin Marlies Steiner abermals souverän und siegte mit 6:2 und 6:3. Damit war eine Neuauflage des Viertelfinalduells der Freiluftmeisterschaften in Oberpullendorf im Sommer 2013 perfekt. Die Burgenländerin musste sich ein weiteres Mal mit Daniela Kix duellieren. In Oberpullendorf konnte die Nyikos noch den ersten Satz für sich verbuchen, doch diesmal war die Wienerin gewarnt, spiele hochkonzentriert und gewann souverän mit 6:3 und 6:2.

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